Hotel & Brauereigasthof SchneiderGeschichte

Unsere Geschichte

Bis in´s 17. Jahrhundert reicht sie zurück, die Geschichte unserer Brauerei. Anno 1640 gegründet, wurden dort von Anfang an mit viel handwerklicher Sorgfalt Bierspezialitäten gebraut, die in Essing und Umgebung rasch Anerkennung fanden. Noch heute wird Beim "Schneider" nach uralten Rezepten jener Zeit eigenes Bier hergestellt.

Um die Jahrhundertwende wurde für das Wort Fremdenverkehr noch das liebliche Wort "Sommerfrische" verwendet. Der Verdienst, die "Sommerfrischler" nach Essing zu holen, lag wohl ausschließlich im Bemühen von Josef Schwaier, dem Großvater des heutigen Besitzers.

Er gab auch den ersten "Prospekt" über Essing heraus, pries das "ungemein" malerische Bild des Marktes und die "Thronende Raubburg Randeck", den Fischreichtum "der langsam dahinströmenden Fluten der Altmühl", die "Milde des Badewassers", die vielen Wälder, die Wege am Fluß und das Kahnfahren.

Das herrliche Altmühltal mit seinen steilaufragenden Felswänden ist eine der reizvollsten und geschichtsträchtigsten Gegenden in ganz Bayern und hat von jeher Menschen angezogen. Die Burgen, welche an den schönsten Punkten erbaut worden sind, weisen auf eine ereignisreiche Geschichte des frühen Mittelalters hin. Die Nibelungen zogen wiederholt auf ihren Zügen zu König Etzels Reich in Ungarn durch das Tal und auch das Fluchen wegelagernder Raubritter sowie das Wehklagen überfallener Handelskarawanen oder einsamer Reisender hallte von seinen Felswänden wieder.

Essing wurde im Jahre 976 erstmals schriftlich erwähnt, aber bereits die ersten Spuren des Menschen, die wir in Bayern finden, weisen auf die Gegend des unteren Altmühltals. Wenn man zu Essing den Fluß überschreitet, kommt man zu einer von Buchen verborgenen Felswand, in der sich die berühmten Klausenhöhlen befinden. Die Jäger und Sammler der Eiszeit fanden dort auf ihren Streifzügen Schutz und Unterschlupf.

Im Mittelalter wurden die Grotten von den Essinger Bürgern als Bierkeller genutzt. Seit langer Zeit befinden sich die historisch bedeutsamen Höhlen im Besitz unserer Familie. Unser Großvater lagerte nicht nur sein Bier in den Klausennischen. Vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges betrieb Josef Schwaier dort einen Freizeitpark mit Bierausschank, Kegelbahn und Schießständen. Die Sommerfrischler trafen sich zum Lustwandeln auf der Josefshöhe oder genossen die herrliche Aussicht in einem der Teehäuschen.